Interessante und schöne Beitragsbilder zu erstellen, geht nur als Grafik-Designer? Falsch gedacht! Schon in unserem Blogbeitrag “15 kostenlose Werkzeuge” haben wir Ihnen gezeigt, auf was für kostenlose Werkzeuge man zurückgreifen kann, um die eignen Beitragsbilder selbst gestalten zu können. Heute möchten wir das Tool Canva etwas näher vorstellen und Schritt für Schritt zeigen, was man damit alles zaubern kann. Auch unser Beitragsbild ist mit Canva entstanden und wenn Sie wissen wollen, wie das geht, lesen Sie einfach weiter!

Die Vorbereitungen für Canva

Canva ist zwar kostenlos, um dieses Angebot aber nutzen zu können, müssen Sie sich vorher einmal anmelden. So haben Sie ihr eigenes Konto und könne immer wieder auf Ihre bereits gestalteten Meisterwerke zurückgreifen.

Um ein Beitragsbild erstellen können, brauchen Sie natürlich auch zunächst einmal einen Beitrag. Das kann entweder ein Post auf Instagram oder Facebook sein oder auch ein Blogbeitrag wie dieser hier. Wenn Sie das soweit alles erledigt haben, sind sie Start klar für Spaß mit Canva!

1. Die Größe ist wichtig

Meistens kann es einem egal sein, welche Größe man hat. Aber bei der Erstellung eines Beitragsbildes ist das leider nicht so. Denn ohne die richtige Größe wird das Bild nicht richtig dargestellt oder wichtige Inhalte abgeschnitten. Deshalb hier die richtigen Formate für die jeweiligen Bilder. Facebook & Instagram: 1080 x 1080 px. Blogbeitrag: 1920 x 1080.

Um dieses Wissen jetzt anzuwenden, klicken Sie auf der Startseite auf benutzerdefinierte Größe. Daraufhin befinden Sie sich direkt im Gestaltungsraum von Canva. This is where the magic happens. Aber bevor es ans Eingemachte geht, klicken Sie zuerst auf Größe ändern und geben die passenden Daten für Ihr gewünschtes Format ein. Da wir mit Canva ein Beitragsbild für diesen Blogpost gestalten wollen, geben wir das entsprechende Format ein. Dann einfach auf Größe ändern klicken, und schon steht die Basis!

2. Vorlage oder eigenes Design? Alles möglich mit Canva

Für alle Anfänger oder für die, die es einfach und schnell haben wollen, ist auch bei Canva was dabei. Auf der linken Seite unter “Vorlagen” finden Sie eine Unmenge an kostenlosen und teils nicht kostenfreien Vorlagen. Hier können Sie Einzelheiten ändern, alles übernehmen und nur den text änder oder sich nur inspirieren lassen. Egal, was Sie machen, es kann nicht nicht professionell aussehen. Also stöbern Sie einmal durch die Vorlagen.

Natürlich, und dafür ist Canva bekannt, können Sie Ihrer Kreativität aber auch freien Lauf lassen und mit der standardmäßigen leeren Seite anfangen. Da das recht überwältigend wirken kann, kommen hier ein paar Tipps, wie man den richtigen Anfang findet. Und das Ganze machen wir weiter am Beispiel unseres Titelbildes.

3. Der Hintergrund

Damit das unbeschriebene Blatt schon mal nicht mehr unbeschrieben ist, kümmern wir uns zunächst um den Hintergrund. Hier gibt es jetzt 3 Möglichkeiten.

Zum einen können Sie einen schlichten farbigen Hintergrund verwenden. Dafür klicken Sie einmal auf die weiße Fläche und schon erscheint in der oberen Riehe auf der linken Hälfte ein kleines, farbiges Feld. Dort drauf geklickt, finden Sie unzählige Farben, aus denen Sie eine auswählen können.

Zum anderen können Sie auf der ganz linken Seite auf den Reiter “Fotos” klicken. Dort haben Sie eine Vielzahl an Stock-Fotos, die Sie ebenfalls kostenlos auswählen können. Wenn Sie per Klick eins auswählen, erscheint es zunächst erst als Bild auf dem leeren Untergrund. Um das zu ändern, klicken sie rechts auf das Bild und wählen Sie “Hintergrund” aus.

Last but not least können Sie natürlich auch Fotos hochladen. Das können zum einen eigene Fotos sein, aber auch Stock-Fotos von anderen Seiten. Das ist auch die Variante, für die wir uns entschieden haben. In unserem Blogbeitrag “10 kostenlose Ressourcen” finden Sie passend dazu eine Vielzahl an Ressourcen, die Ihnen Stock-Fotos bieten. Wir haben in diesem Fall Freepik benutzt.

Um das Foto auf Canva hochzuladen, klicken Sie auf der linken Seite auf “Uploads” und dann auf das eigene Gerät. Jetzt können Sie das gewünschte Bild auswählen. So sieht es schon mehr nach etwas aus, aber das bleibt natürlich nicht so.

4. Textfeld schaffen

Natürlich soll das Beitragsbild auch etwas aussagen. Manchmal reicht da ein Bild alleine nicht aus. Aber einfach über das Bild zu schreiben, sieht sehr schnell nach Chaos aus. Deswegen schaffen wir uns ein Textfeld, auf dem wir unseren Text schreiben können. Dazu eigenen sich Formen am besten. Dafür auf der linken Seite auf “Elemente” und dann auf “Linien & Formen”.

Dann suchen Sie sich eine Form aus, die Ihnen gefällt. Wir entscheiden uns für eine geschwungene Form, die wir in der rechte Bildecke platzieren.

Außerdem können Sie auch die Farbe variieren. Entweder stimmen Sie es farblich auf das Bild im Hintergrund ab oder Sie orientieren Sie sich an Ihrem Feed oder an dem Farbschema Ihres Logos. Wir haben uns für türkis farbige Töne, passend zu unserem Bild, entschieden.

5. Text schreiben mit Canva

Um Ihre geschaffenes Textfeld jetzt noch zu nutzen, wählen Sie auf der linken Seite den Reiter “Text” aus und schon kann es los gehen. Nachdem Sie auf eine Variante geklickt haben, erscheint Sie direkt auf dem Bild. Jetzt können Sie sie bewegen, die Schriftgröße und auch die Farbe verändern. Um den richtigen Text zu finden, nutzen Sie am besten das Thema des Beitrages. Wir nehmen als Überschrift den Titel unseres Blogbeitrags und platzieren es auf unser erstelltes Textfeld.

6. Dateigröße verkleinern

Nun sehen Sie ihr fertiges Meisterwerk vor Ihnen. Einfach auf das Download-Symbol klicken und schon können Sie es auf Ihrem Gerät wiederfinden.

Prinzipiell könnten Sie es jetzt schon verwenden, allerdings fehlt noch ein Schritt. Die Dateigröße ist zwar nicht allzu groß, da es nur ein Bild ist. Allerdings könnte es zu groß sein für Ihre Website, sodass Ihre Seite langsamer lädt. Da nichts schlimmer ist als eine langsam ladende Website, müssen wir die Dateigröße der Bilder noch verkleinern. Das Ganze geht auch sehr einfach kostenlos auf verschiedenen Websites. Wir nutzen dazu compress.png.

Jetzt haben Sie in einfachen Schritten ein professionell aussehendes und aussagekräftiges Beitragsbild erstellt. War doch gar nicht so schwierig oder? Für mehr Infos über Blogbeiträge, Website oder Social Media verpassen Sie jetzt keine Beiträge mehr und folgen uns auf Facebook & Instagram. Damit beeindrucken Sie dann jeden Follower.

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