Warum sollten andere von mir überzeugt sein, wenn ich nicht selbst von mir überzeugt bin? Gar nicht, denn man liefert keine Gründe dafür und wirkt unsicher nach außen! Das gleiche könnte auch ihrem Unternehmen im Mitarbeitergewinnungsprozess widerfahren, wenn nicht genügend Wert auf das Employer Branding gelegt wird. Warum Employer Branding gerade auch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen so wichtig ist und was es konkret mit Mitarbeitergewinnung zu tun hat, ist eigentlich ganz einfach!

grundlegende Strategie der Mitarbeitergewinnung

Jeder Mitarbeitergewinnungsprozess sollte eigentlich damit anfangen, dass sich das Unternehmen eine Identität schafft. Darunter fällt dann auch das Employer Branding. Im nächsten Schritt sollte das Unternehmen versuchen, Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und diese dann in positives Interesse umzuwandeln. Danach fehlt nur noch der Kontaktaufbau zu potenziellen Mitarbeitern, die zu guter Letzt natürlich auch längerfristig an das Unternehmen gebunden werden sollen.  

Was ist Employer Branding?

Das Employer Branding steht also direkt zu Beginn des ganzen Prozesses und ist dementsprechend ein elementarer Bestandteil. Aber was ist Employer Branding denn genau? Übersetzt bedeutet es so viel wie Arbeitgeberattraktivität. Es ist also eine Strategie, durch die man sich von anderen Mitstreitern auf dem Arbeitsmarkt positiv absetzen kann.

Welche Ziele verfolgt das Employer Branding?

Ziel dieser Strategie ist es, die potenziellen neuen Mitarbeiter schon während des Bewerbungsprozesses an Ihr Unternehmen zu binden. Diesen Prozess kann man sich so vorstellen, wie sonst auch Produkte verkauft werden. Man versucht den Kunden von seinem Produkt zu überzeugen und den Kunden an das Produkt zu binden. Das würde man als klassische Werbung bezeichnen und nichts anderes ist das Employer Branding auch. Umgesetzt wird diese Strategie dann von dem Personalmarketing, auf das wir später nochmal zu sprechen kommen werden.

Was sind die Vorteile des Employer Brandings?

Wie bereits angesprochen, bestehen die Vorteile des Employer Brandings darin, dass aktiv dafür gesorgt werden kann, dass die Attraktivität des Unternehmens gesteigert wird. So ist man nicht mehr nur einer von vielen Mitstreitern am Arbeitsmarkt, sondern spricht potenzielle Mitarbeiter bewusst in ihren Wünschen und Zielen an. Als Konsequenz werden auch qualifizierte Arbeitssuchende auf Ihr Unternehmen aufmerksam. Diese entscheiden sich auf Grund der ausgearbeiteten Firmenidentität für Ihr Jobangebot. Die Arbeitssuchenden entwickeln so konkret den Wunsch, genau in Ihren und in keinem anderen Unternehmen zu arbeiten. Nur wie können Sie das Employer Branding am besten umsetzen?

strategische Umsetzung des Employer Brandings: innere und äußere Evaluation

Das Ziel immer vor Augen, die eigen Arbeitgeberattraktivität zu steigern, sollte ein Unternehmen zunächst mit der Frage „Wer sind wir eigentlich und wo wollen wir hin? anfangen. Diese Fragen zielen konkret auf die Unternehmensidentität ab, die eben das eigene Unternehmen so attraktiv machen können. Überlegen Sie sich also, was eigentlich Ihre Firmenphilosophie ist und nach welchen Werten Ihr Unternehmen operiert.

Außerdem ist es von Vorteil, den bereits bestehenden Mitarbeiterstamm zu befragen, was für sie Ihr Unternehmen ausmacht und was sie gerade daran schätzen. Eine innere Evaluation sollte also definitiv stattfinden, um den eigenen Standpunkt festzulegen und möglicherweise auch zu modifizieren, falls Unstimmigkeiten entstanden oder bestimmte Werte noch nicht definiert sind.

Genauso wichtig wie eine innere Evaluation zur Firmenidentität ist jedoch auch die äußere Evaluation. Was denken eigentlich Außenstehende über Ihr Unternehmen und was ist die Ursache für etwaige negative Assoziationen? Mit Hilfe dieser Informationen und der inneren Evaluation der Mitarbeiter haben Sie zunächst genügend Anhaltspunkt, um Ihre Firmenidentität zu formen oder zu verbessern.

Um aber um auch auf dem Arbeitsmarkt hervorzustechen, ist es fast schon noch wichtiger zu wissen, was das eigene Unternehmen von anderen Mitstreitern am Arbeitsmarkt unterscheidet. Sind es vielleicht das gute Mitarbeiterklima oder die Fortbildungsmöglichkeiten? Oder gibt es vielleicht noch keine konkreten Punkte, die Sie positiv von Ihren Mitstreitern absetzen? Dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, das zu ändern!

Wie wende ich die neugewonnene Attraktivität an?

Natürlich kann das Employer Branding nicht nur auf das Unternehmen selbst bezogen werden, sondern muss ganzheitlich auch auf die Mitarbeitergewinnung abzielen. Dazu sollte eine Zielgruppenanalyse durchgeführt werden, um zu wissen, wen man eigentlich von seiner Attraktivität des Unternehmens überzeugen will. Wie Sie das konkret umsetzen und mit Ihrer bestehenden Unternehmensidentität verknüpfen können, erfahren wir im nächsten Blogbeitrag. Falls Sie jetzt schon konkrete Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns!

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