Unternehmensidentität und Arbeitgeberattraktivität beziehen sich natürlich vor allem auf das Unternehmen selbst, aber sollten auch ganzheitlich auf potenzielle neue Mitarbeiter angepasst werden. Das Mittel der Wahl lautet hierbei Zielgruppenanalyse, mit dem Ziel, Mitarbeiterprofile zu erstellen.

Warum eine Zielgruppenanalyse durchführen?

Vielleicht wundern Sie sich nun, warum man im Mitarbeitergewinnungsprozess und gerade bei der Identitätsformung eine Zielgruppenanalyse durchführt. Normalerweise greift man nämlich auf diese Art der Analyse zurück, um neue Kunden zu gewinnen. Allerdings lässt sich dieser Prozess perfekt auf den Mitarbeitergewinnungsprozess übertragen. Anstelle von Kunden von einem Produkt wollen Sie potenzielle Mitarbeiter von Ihrem Unternehmen überzeugen.

Wie läuft eine Zielgruppenanalyse ab?

Aber woraus besteht eine Zielgruppenanalyse eigentlich genau? Klassisch läuft eine Zielgruppenanalyse in 5 Schritten ab, die sich perfekt auf den Mitarbeitergewinnungsprozess übertragen lassen. Das Ganze sieht dann wie folgt aus:

  1. Zielgruppe definieren
  2. Zielgruppe charakterisieren
  3. Mitarbeiterverhalten untersuchen
  4. Analyseergebnisse überprüfen und anwenden
  5. Mitarbeiterprofile erstellen

Zielgruppe definieren

Zunächst definieren Sie Ihre Zielgruppe. Wen suchen Sie eigentlich und wen möchten Sie in Ihrem Team willkommen heißen?

Zielgruppe charakterisieren

Nachdem Sie wissen, wen Sie suchen, ist es nun wichtig, diesen potenziellen neuen Mitarbeiter zu definieren. Möglicherweise suchen Sie eine bestimmte Ausbildungs- bzw. Weiterbildungsstufe oder nur in einer bestimmten Altersklasse oder Sie suchen eine Kraft, die nur Teilzeit arbeitet. Neben diesen demographischen Angaben sollten Sie sich aber darüber hinaus überlegen, welche persönlichen Qualitäten Sie in Ihren potenziellen Mitarbeitern suchen. Diese Überlegungen werden im weiteren Verlauf noch eine große Rolle spielen.

Mitarbeiterverhalten untersuchen

In diesen Prozess der Zielgruppenanalyse sollten Sie nicht unbedingt nur potenzielle neue Mitarbeiter mit einbeziehen, sondern bewusst auch schon das bestehende Team analysieren. Warum sind Ihre jetzigen Mitarbeiter eigentlich auf Sie aufmerksam geworden und warum haben Sie sich für Sie entschieden? Treten dabei Unstimmigkeiten auf, können Sie so Ihre Stärken und Schwächen innerhalb Ihrer Unternehmensidentität herausarbeiten.

Analyseergebnisse überprüfen und anwenden

Im 4. Schritt fassen Sie dann alle Ergebnisse zusammen und überlegen sich, inwiefern Sie Ihr Unternehmen so darstellen können, dass es auf Ihre Zielgruppe attraktiv wirkt. Beispielsweise leben Sie die Qualitäten, die Sie in Ihren Mitarbeitern suchen selbst aus und können darüber eine Verbindung zu Ihrer Zielgruppe schaffen.

Mitarbeiterprofile erstellen

Die Zielgruppenanalyse dient tatsächlich nicht nur der Stärkung der Unternehmensidentität, sondern ist ebenfalls sehr hilfreich im ganzen Bewerbungsprozess. Ähnlich wie bei der Zielgruppencharakterisierung wird analysiert, welche Qualitäten und Kompetenzen eigentlich gesucht werden.

Was sind die Vorteile der Mitarbeiterprofilen?

Wie bereits erklärt, helfen sie natürlich zum einen, die Unternehmensidentität zu formen, da das Unternehmen als eine Art Vorbild für Ihre potenziellen Mitarbeiter agieren kann, wenn es weiß, welche Eigenschaften die neuen Mitarbeiter haben sollen.

Zum anderen erleichtern sie aktiv den Bewerbungsprozess. In einem Mitarbeiterprofil ist festgelegt, was Sie als Teamverstärkung suchen. Anhand dessen lassen sich schnell Jobangebote formulieren, die ebenfalls aussagen, was Ihr Unternehmen konkret sucht.

Auf Arbeitssuchende hat das folgenden Effekt: Sie können sich aus der Stellenanzeige heraus direkt vorstellen, was sie in Ihrem Unternehmen erwartet und werden zusätzlich direkt angesprochen, da konkret formuliert ist, was das Unternehmen sucht. So baut der Arbeitssuchenden schon während des Lesens eine emotionale Verbindung zu Ihrem Unternehmen auf, die dann auch länger im Gedächtnis bleibt.

Außerdem erleichtert ein Mitarbeiterprofil auch das Auswählen von potenziellen Kandidaten. Passt diese Person eigentlich zu unserem Unternehmen? Dazu hilft es Ihnen auch, zwischen mehreren Kandidaten zu differenzieren und zu entscheiden, wer nun wirklich besser geeignet ist.

Was genau sind die Inhalte der Mitarbeiterprofile?

Bei der eigentlichen Erstellung von Mitarbeiterprofilen lautet die Devise: Viele Wege führen nach Rom. Es gibt also nicht nur den einen richtigen Weg, wie der Inhalt eines Mitarbeiterprofils aussehen kann. Eine Möglichkeit besteht z.B. darin, dass man definiert, worin die Fähigkeiten des Mitarbeiters liegen, was er leisten sollte, was seine Ziele im Unternehmen sein werden und welche attraktiven Möglichkeiten das Unternehmen ihm bietet. So spricht man konkret den Mitarbeiter in seinen Fähigkeiten und Wünschen an, stellt aber direkt den Standpunkt des Unternehmens dar und unterstreicht die Vorteile, sodass der Arbeitssuchende den Wunsch bekommt, sich auf die Stelle zu bewerben.

Wie wende ich Mitarbeiterprofile konkret an?

Damit die Mühen rund um die Zielgruppenanalyse und die Erstellung von Mitarbeiterprofilen nicht um sonst waren, müssen potenzielle Mitarbeiter daran interessiert sein. Dazu benötigt man eine ausreichende Präsenz, wodurch die Arbeitgeberattraktivität eine eigene Plattform hat. Sie wird für viele Menschen erfahrbar und neue potenzielle Mitarbeiter werden erreicht.

Wie es konkret aussehen kann, die Aufmerksamkeit auf Ihr Unternehmen zu lenken, ist im nächsten Blogbeitrag beschrieben.

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